DSL Speedtest

Jetzt DSL Geschwindigkeit messen

dsl speedtestSind Sie mit Ihrer DSL-Geschwindigkeit unzufrieden? Oder denken Sie über einen Breitband-Anschluss nach? Hier finden Sie Antworten auf alle Fragen rund um DSL.
Lernen Sie, wie Sie jederzeit prüfen können, ob DSL an Ihrem Standort verfügbar ist. Lesen Sie, welche Möglichkeiten Sie haben selbst zu testen, wie schnell ihre Internetverbindung ist. Und erfahren Sie, wie Sie noch mehr aus Ihrer Bandbreite herausholen

Internet-Geschwindigkeit messen

Wenn Sie einen DSL-Anschluss besitzen, hatten Sie vielleicht mal das Gefühl, beim Surfen im Web nicht die Geschwindigkeit zu erreichen, die Sie bezahlen. Und vermutlich liegen Sie richtig, denn der von den DSL-Providern angegebene Wert steht lediglich für die für Sie reservierte Bandbreite.

Zahlreiche Umstände führen dazu, dass ein Teil der gebuchten Geschwindigkeit es nicht bis zu Ihnen schafft. Die Anbieter versuchen das in einigen Fällen auszugleichen, doch auf viele Faktoren haben sie keinen Einfluss. Sie schon. Zumindest auf manche.

Aus diesen Gründen sollten Sie ab und zu überprüfen, welche Datenübertragungsrate Sie im Internet netto erreichen. Dabei hilft Ihnen der sogenannte Speedtest. Einen solchen Geschwindigkeitscheck können Sie ganz einfach selbst durchführen, ohne großen Aufwand.

Wie schnell ist mein DSL?

Viele Internetprovider präsentieren ihre Tarife mit dem Zusatz „bis zu“, bevor sie die entsprechende Bandbreite angeben. Das hat seine Richtigkeit, denn die beworbenen Geschwindigkeiten werden in der Regel nicht zu 100% an allen Anschlüssen verfügbar sein.

dsl geschwindigkeit zu langsamGehen wir davon aus, Sie nutzen einen Tarif, der Ihnen eine Bandbreite von bis zu 16000 kbit/s verspricht. Real werden Sie jedoch häufig unter dieser Angabe bleiben und beispielsweise nur 11000 kbit/s erreichen. Dieses Defizit hat nichts mit Betrug zu tun, sondern ist technisch bedingt und hängt von unterschiedlichen Faktoren ab.

Overhead, Leitungslänge, Leitungsqualität, die verwendete Technik des Anbieters (Vectoring/VDSL, ADSL, etc.), shared Leitungen – all das wirkt sich auf die Nettogeschwindigkeit aus.
Als Richtwert lässt sich sagen, dass diese Einflüsse zusammen von der Bruttobandbreite etwa 10% benötigen. Wobei auch höhere Werte nicht untypisch sind.

Ein Speedtest beantwortet Ihnen in wenigen Sekunden, wie schnell Ihr DSL wirklich ist.

Welche DSL Geschwindigkeit ist bei mir verfügbar?

Um zu erfahren, welche Maximalbandbreite in ihrem Wohngebiet möglich ist, können Sie eine unverbindliche Abfrage bei den einzelnen Providern starten. Das geht ganz einfach online über die Website Ihres Wunschanbieters.

Alles, was Sie dazu benötigen, ist Ihre Adresse und gegebenenfalls Ihre Festnetztelefonnummer. Tragen Sie diese Daten an entsprechender Stelle ein und klicken Sie auf [Prüfen].
Jetzt werden Ihnen die verfügbaren Geschwindigkeiten angezeigt und eventuell noch die für Ihren Standort passenden Tarife.

Die Verfügbarkeitschecks der großen Anbieter finden Sie hier:

Deutsche Telekom | Vodafone | O2 | 1&1

DSL Geschwindigkeit verbessern

Liegen der in Ihrem Tarif genannte und der beim Speedtest erreichte Messwert zu weit auseinander, sollten Sie Ihre Verbindung, Geräte und Einstellungen überprüfen oder Ihren Provider kontaktieren. So kann ein stark abweichender Wert ein Hinweis auf bisher unerkannte Probleme (sowohl auf Ihrer Seite als auch aufseiten Ihres Anbieters) oder eine falsche Beratung durch Ihren Internetprovider sein.
Ist Ihre Leitung jedoch zu deutlich höherer Geschwindigkeit imstande, als Sie im Speedtest messen konnten, versuchen Sie einmal folgende Tipps, um mehr aus Ihrem DSL-Anschluss herauszuholen:

Tipp 1: Wechsel Sie von WLAN aufs LAN-Kabel
Das WLAN-Signal kann durch etliche Faktoren gestört oder deutlich geschwächt werden. Sofern es Ihnen möglich ist, greifen Sie ruhig mal wieder auf das gute, alte LAN-Kabel zurück. Verwenden Sie im besten Fall mindestens ein CAT-5e-Kabel, das entsprechend gut geschirmt ist. So schließen Sie einen großen Teil eventueller Störungen aus.

Tipp 2: Ändern Sie Ihren WLAN-Kanal
Mittels Ihres Smartphones und einer entsprechenden App oder einer WLAN-Analyse-Software für Ihren PC, können Sie überprüfen, welche WLAN-Netzwerke in Ihrer Nachbarschaft aktiv sind und welche Kanäle verwendet werden.
Viele Router bieten heute die Möglichkeit, den eigenen Kanal zu wechseln. Nutzen Sie diese Option. Weichen Sie auf einen anderen, wenig oder gar nicht genutzten Kanal aus.

Tipp 3: Wechseln Sie vom alten WLAN-Standard auf den aktuellen
Sofern Ihre Hardware es unterstützt, stellen Sie sie vom WLAN-Standard 2,4GHz (802.11b+g) auf den neuen 5-GHz-Frequenzband-Standard um. Profitieren Sie davon, dass dieser Standard noch wenig genutzt wird und höhere Übertragungsraten ermöglicht. Auch hier gibt es entsprechende Programme, die Sie bei der Umstellung unterstützen.

Tipp 4: Powerline überprüfen

Bei Powerline wird die Stromleitung für die Datenübertragung verwendet. Der Vorteil dabei ist, dass Sie kein LAN-Kabel verlegen müssen, da in jedem Zimmer normalerweise bereits Steckdosen vorhanden sind.
Da das Stromnetz jedoch nicht für den Datenaustausch konzipiert wurde, kann es vereinzelt zu Problemen kommen. Etwa bei eingesteckten Geräten, welche die Datenübertragung negativ beeinflussen. Hierzu können beispielsweise Dimmer und automatische Rollläden zählen.

Tipp 5: Prüfen Sie Ihre laufenden Programme

Gerade Software, die im Hintergrund läuft, gerät schnell mal in Vergessenheit. Während sie fleißig nach Updates sucht und diese lädt, wundern Sie sich, warum Ihr eigener Download immer langsamer wird. Kontrollieren Sie, welche Prozesse wirklich aktiv sein müssen und beenden Sie die übrigen.
Achten Sie besonders auch auf Anti-Virensoftware, die sich gerne in den Internetverkehr hängt. Das heißt, sie scannt gegebenenfalls in Echtzeit Ihren Downstream, bevor die Daten auf ihrer Festplatte landen und bremst so die Geschwindigkeit aus. Testen Sie das bei kurzzeitig deaktiviertem Anti-Virenprogramm. Überprüfen Sie die Einstellungen und – falls vorhanden – deaktivieren Sie solche Optionen, wenn der Download aus einer vertrauenswürdigen Quelle stammt.
Wägen Sie ab, was Ihnen in dem Augenblick wichtiger ist: Ein schnellerer Download oder mehr Sicherheit.

Tipp 6: Aktualisieren Sie Ihre Hardware

Arbeiten Sie noch an einem sehr alten PC/Mac, wäre es vielleicht an der Zeit, sich einen neuen Rechner zu gönnen.Veraltete Hardware, die – verglichen mit heutigen Standards – einfach langsamer arbeitet, erreicht gewisse Geschwindigkeiten prinzipiell nicht mehr.
Das schließt auch betagte Router mit ein.

Tipp 7: Entrümpeln Sie ihren Browser

Einige Add-ons und Plug-ins können den Webbrowser deutlich ausbremsen. Haben Sie eines oder gleich mehrere solcher Erweiterungen installiert? Testen Sie Ihren Browser, indem Sie ihn auf die Standardeinstellungen zurücksetzen beziehungsweise sämtliche Add-ons/Plug-ins deaktivieren. Bemerken Sie eine Verbesserung? Dann überlegen Sie, auf welche Erweiterungen Sie verzichten könnten oder testen Sie Alternativen.

Tipp 8: Verbindungsabbrüche und deutlich weniger Bandbreite melden

Zeigt der Speedtest immer wieder ein stark abweichendes Ergebnis von Ihrer gebuchten DSL-Geschwindigkeit oder kämpfen Sie wiederholt mit Verbindungsabbrüchen, können das Hinweise auf eine fehlerhafte Leitung sein. Eine mögliche Folge daraus wäre, dass zum Beispiel Datenpakete mehrfach gesendet werden müssen, was Sie als reduzierte Bandbreite wahrnehmen. Kontaktieren Sie in diesen Fällen Ihren Provider und lassen die Fehlerursache überprüfen. Gerade in ländlichen Gegenden kann es häufiger zu derlei Störungen kommen.

Tipp 9: Langsamer synchronisieren

Eine andere Möglichkeit Ausfälle/Verbindungsabbrüche zu minimieren ist die Anpassung der Modemeinstellungen, wenn Ihr Router/Modem diese Option anbietet. Langsamer synchronisieren klingt dabei erst mal kontraproduktiv. Da aber auf diese Weise weniger Fehler auftreten, kommt es entsprechend seltener zu Abbrüchen, weshalb Sie Ihre Internetverbindung letztendlich als schneller empfinden werden.

Tipp 10: Sichern Sie Ihr WLAN-Netzwerk vor Fremdzugriffen

Jeder weitere Nutzer, der sich mit Ihrem WLAN verbindet, teilt sich mit Ihnen die verfügbare Bandbreite. Sichern Sie Ihr WLAN-Netzwerk deshalb ab um Fremdzugriffe zu verhindern.