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Smartphones der neusten Generation

Das Motorola Moto G

Das Motorola Moto G kann ab sofort in der dritten Generation erworben werden. Das beliebte Smartphone des Konzerns bietet zwar auch diesmal keine Innovationen, kann dafür aber mit einem unschlagbaren Preis-Leistungs-Verhältnis punkten. Für 230 € gibt es ein 5 Zoll großes Display und ein wassergeschütztes Gehäuse. Es ist gemäß IPX7 geschützt und kann bis zu 30 Minuten im Süßwasser sein. Die Auflösung von 1.280 x 720 Pixel reicht natürlich für Whatsapp und Co., muss sich aber ganz klar einer Full HD-Anzeige geschlagen geben. Das ist auch einer der Gründe, wieso das neue Moto G so günstig ist. Unter der Haube setzt Motorola auf einen Snapdragon 410-Prozessor, der mit 1,4 GHz (vier Kerne) taktet. Die Akkukapazität wurde leicht erhöht und beträgt 2.470 mAh. In der Praxis sollte ein Tag bei normaler bis starker Nutzung locker drinnen sein. Ebenfalls verbessert wurde die Kamera, die nun auf 13 und 5 Megapixel zurückgreifen kann. Die Stärke des Smartphones sind die Linsen aber nicht, denn schlechte Lichtverhältnisse treiben die Kamera schnell an ihr Maximum. Das vorinstallierte Android 5.1 ist gut abgestimmt und sorgt gemeinsam mit der CPU für eine zufriedenstellende Performance. Das Moto G in der dritten Generation gibt es mit 8 oder 16 GB, kann aber zusätzlich mit einer microSD-Karte erweitert werden.

Endlich ist auch standardmäßig LTE mit an Bord, sodass schnelle Ausflüge ins Internet kein Problem sind. Motorola hat bei der dritten Generation im Inneren einiges geändert, sodass Performance und Akku überzeugen. Die solide Technik kann sich zwar nicht mit High-End-Geräten messen, punktet dafür aber mit einem fast konkurrenzlosen Preis. Äußerlich gibt es nur minimale Unterschiede und die Verarbeitung ist wie bei den Vorgängern absolut okay. Unterm Strich ist das neue Moto G ein erwartetes Update, das in erster Linie beim Preis punktet. Besitzer des Vorgängers sollten auf jeden Fall überlegen, ob sich ein Umstieg lohnen würde. Es ist einfach ein beliebtes Smartphone mit solider Technik.smartphone neuste generation

Sony Xperia Z5 Premium

Sony möchte mit seinem neu vorgestellten Xperia Z5 Premium ganz oben mitmischen. Gelingen soll das mit einem 5,5 Zoll großen Display, das erstmals eine 4K-Auflösung besitzt. Das ergibt bei 3.840 x 2.160 Pixel eine Pixeldichte von bisher unerreichten 807 ppi. Kein anderes Gerät löst bisher so hoch auf, sodass es zum jetzigen Zeitpunkt ein Alleinstellungsmerkmal des Smartphones ist. Der Bildschirm überzeugt aber nicht nur bei der Auflösung, sondern auch der Kontrast und die Helligkeit gehen vollkommen in Ordnung.
Wie wir bereits von den Vorgängern gewohnt sind, setzt Sony viel auf eine makellose Verarbeitung. Das spiegelt sich definitiv auch im Xperia Z5 Premium wieder, das mit sehr hochwertigen Materialien (die Rückseite besteht zum Beispiel wieder aus Glas) produziert wird. Die technischen Daten ergeben einen Snapdragon-810-Prozessor, eine IP 65/68-Zertifizierung, 3 GB Arbeitsspeicher und einen Fingerabdrucksensor im Powerbutton. Bei der Kamera hat sich der Konzern ebenfalls nicht lumpen lassen und setzt auf einen Exmor-RS-Sensor mit 23 Megapixel. Der Autofokus benötigt laut Sony nur 0,003 Sekunden. Auf der Vorderseite sind es 5,1 Megapixel. Es wäre letztendlich keine Überraschung, wenn die Kamera zu den besten gehören würde. Eine Besonderheit ist die CPU-Auslastung betreffend der Displaydarstellung, denn sie wurde laut den Ingenieuren um 15 Prozent reduziert. Das führt dazu, dass der Akku weniger belastet wird und länger durchhalten soll. Die Kapazität beträgt übrigens 3.700 mAh und soll laut einem offiziellen Versprechen zwei Tage und eine Stunde durchhalten. Die Batterie lässt sich natürlich nicht auswechseln, dafür kann das Xperia Z5 Premium aber eine microSD aufnehmen. Wie für ein Flaggschiff üblich, sind Features wie LTE, NFC oder auch eine aktuelle Android- Version (5.1.1) selbstverständlich.

Sony heizt mit seinem 4K-Display ordentlich ein und erhöht auf dem Blatt Papier den Druck auf die Konkurrenz. Es ist also so gut wie sicher, dass es bald weitere Geräte mit dieser hohen Auflösung geben wird. Zum Z5 Premium lässt sich sagen: Auch wenn sich das Design nur minimal geändert hat, es handelt sich um ein top Smartphone mit neuester Technik drinnen. Es ist definitiv eine Alternative zu Samsung und Co. und sollte sich auch behaupten können. Ob man allerdings die neueste Technik unbedingt haben muss, ist wieder eine ganz andere Frage. Zumindest einer Empfehlung steht nichts im Wege.

Samsung Galaxy A8

Mit dem Galaxy A8 erweitert Samsung seine A-Serie um ein weiteres Modell. Es wurde in China vorgestellt und bietet ein 5,7 Zoll großes Display mit Full HD-Auflösung (1.920 x 1.080 Pixel). An der Schärfe und am Kontrast gibt es nichts zu bemängeln. Ein Highlight ist ganz klar die Bautiefe von nur 5,9 Millimetern, sie schlägt sowohl das iPhone 6 Plus als auch den Vorgänger (das Galaxy S7). Beim Design kommt wieder ein edles Unibody- Gehäuse zum Einsatz, es fühlt sich dank schickem Metall extrem hochwertig an. Zu den Vorzügen zählen außerdem die schmalen Displayränder, die dem Phablet einen edlen Touch verleihen.
Der Motor ist ein Snapdragon 615 Octa Core-Prozessor, er taktet mit 1,5 GHz und sorgt für eine runde  Performance. Die weiteren technischen Details beinhalten keine großen Überraschungen, so gibt es unter anderem 2 GB Arbeitsspeicher und einen internen Speicher von 16 beziehungsweise 32 GB. Anders als beim Galaxy S6, kann dieser mit einer microSD-Karte aufgestockt werden. Mit der 16-Megapixelkamera auf der Rückseite lassen sich hochwertige Bilder und Videos erstellen, dazu trägt auch der optische Bildstabilisator bei. Auf der Vorderseite wurde eine Linse mit 5 Megapixeln integriert, sie dient zum Beispiel für Selfies. Käufer dürfen sich außerdem auf einen im Home-Button integrierten Fingerabdruckscanner freuen, er erleichtert das Entsperren deutlich. Der Akku besitzt 3.050 mAh und wird es höchstwahrscheinlich auf eine durchschnittliche Laufzeit bringen.  Mit 151 Gramm gehört das Phablet zu den leichteren Geräten. Auch wenn das Samsung Galaxy A8 momentan nur für den chinesischen Markt zur Verfügung steht, ein Release in Europa ist nicht unbedingt ausgeschlossen. Zur Verfügbarkeit und zum Preis gibt es leider  noch keine Informationen, das sollte sich aber mit der Zeit ändern. Sobald es soweit ist, können sich Interessenten zwischen Weiß, Schwarz und Gold entscheiden. Das Phablet ist unterm Strich ein gelungenes Upgrade.

handy und smartphone auf dem tischSamsung Galaxy Note 5

Große Enttäuschung für alle Samsung-Fans. Wie der Konzern mitgeteilt hat, kommt das Galaxy Note 5 nicht nach Europa. Für viele ist das nicht nachvollziehbar, denn alle Vorgänger waren sehr beliebt und hoben sich aufgrund des integrierten S Pen von der Masse ab. Grund für diese Entscheidung ist das Galaxy S6 Edge Plus, das gemeinsam mit dem Note 5 vorgestellt wurde. Dieses Modell kommt sehr wohl nach Europa und soll das Note 5 „ersetzen“. Zugegeben, unter der Haube nehmen sich beide nicht viel, und das S6 Edge Plus ist auch beim Thema Display interessanter. Es ist nämlich wieder auf beiden Seiten gebogen und derzeit ein Alleinstellungsmerkmal. Trotzdem bleibt der Verzicht auf den S Pen, der nach wie vor nur der Note-Reihe zur Verfügung steht. Um sich nicht selbst Konkurrenz zu machen, entscheidet sich Samsung zunächst für diesen Schritt. Auf der einen Seite nachvollziehbar, auch wenn es für viele ein Schlag ins Gesicht ist. Das heißt aber nicht, dass sich der Konzern in der Zukunft nicht doch umentscheidet. Im Moment müssen wir aber damit leben, dass es hierzulande nur das Galaxy S6 Edge Plus und nicht das Galaxy Note 5 geben wird.

Sony Xperia C5 Ultra

Sony geht ab sofort mit zwei neuen Xperia-Smartphones an den Start. Das wäre zum einen das M5 und zum anderen das Xperia C5 Ultra. Beim M5 handelt es sich um ein handliches, wasserdichtes Gerät. Es bietet ein 5 Zoll großes Display und eine Full HD-Auflösung (1.080 x 1.920 Pixel). Das Highlight sind ganz klar die zwei Kameras, die 13 (vorne) und 21,5 (hinten) Megapixel besitzen. Zur weiteren Ausstattung gehören ein Achtkern-Prozessor (MediaTek Helio X10) mit maximal 2 GHz und 3 GB RAM. Der interne Speicher von 16 GB lässt sich per MicroSDKarte erweitern. Als Betriebssystem werkelt Android 5.0 unter der Haube und der Akku bietet 2.600 mAh. Mit 143 Gramm reiht sich das M5 im Mittelfeld ein und es kann dank IP 65/68 Zertifizierung (wasserdicht) auch an den Strand mitgenommen werden. Alles in einem ist es ein sehr schickes Gerät, das mit guten Kamerafähigkeiten punkten kann. Es geht als Oberklasse-Handy durch. Interessanter von den beiden ist das C5 Ultra, denn es besitzt nicht nur einen 6 Zoll großen Bildschirm (Full HD), sondern es reiht nebenbei auch noch in den Markt der Randlos-Displays ein. Das heißt, dass der Bildschirm fast keine Ränder an den Seiten mehr hat. Es ist das erste Modell von Sony, das diese Eigenschaft mitbringt. Ansonsten gibt es ebenfalls einen Achtkern-Prozessor (MediaTek MTK6752 mit maximal 1,7 GHz) und einen erweiterbaren Speicher von 16 GB. Unterschiede stellt man beim RAM (2 GB), beim Akku (2.930 mAh) und bei der Kamera fest. Zwar löst diese vorne auch mit 13 Megapixel auf, hinten gibt es aber im Vergleich zum M5 einen kleinen Rückschritt (von 21,5 auf 13 Megapixel). Im Alltag sollte das aber nur im geringen Ausmaß auffallen. Unter der Haube kommt auch hier Android 5.0 zum Einsatz und das Highlight des C5 Ultra ist ein Selfie-Blitz. Unterm Strich handelt es sich um ein Phablet mit guter Ausstattung, das in erster Linie aufgrund des nahezu randlosen Displays interessant ist.

Vaporcade Jupiter IO 3

Auf der CES 2016 (Consumer Electronics Show) präsentierten die Hersteller ihre neuesten Entwicklungen. Eine davon kommt von Vaporcade, die ihrem Smartphone Jupiter IO 3 das Rauchen beigebracht haben. Erstaunlicherweise ist es diesmal nicht nur ein Gag, tatsächlich wurde in das Handy eine E-Zigarette integriert. Eine Art Zusatzmodul (Flüssigkeits-Kartusche) am oberen Ende des Geräts beinhaltet die Geschmacksrichtung und das Mundstück. Man kann im Moment zwischen Pfirsich, Minze und Kaffee auswählen. Mit einer einzigen Füllung ergeben sich bis zu 800 Züge, außerdem versorgt eine vorinstallierte App den Nutzer mit den wichtigsten Infos zur E-Zigarette.

Zum Smartphone selbst gibt es leider nur wenige Angaben, es besitzt einen 5,3 Zoll großen Bildschirm und arbeitet mit der bereits veralteten Android-Version 4.4. LTE sucht man vergeblich, das soll erst mit dem schon bald kommenden Nachfolger (IO 4) in die Realität umgesetzt werden. Verkaufsstart wird der Frühjahr 2016 sein, dann soll das Handy für 300 US-Dollar zu haben sein. 200 US-Dollar mehr verschlingt das Jupiter IO 4, es wird nur wenige Monate auf sich warten lassen. Eine schicke und leuchtende Verpackungsbox rundet das Paket ab. Es bleibt spannend, ob das von Vaporcade angepriesene „The World’s first an only Vellular Vaporizer“ eine Zukunft hat.

HTC Desire 520, 526, 626 und 626S

HTC nimmt in seine Desire-Reihe vier neue Modelle auf, die sich im Einsteiger- beziehungsweise im Mittelklasse-Segment einordnen. Die Geräte haben in der USA das Licht der Welt erblickt, wobei die nähere Bezeichnungen HTC Desire 520, 526, 626 und 626S sind. Die schwächste Version stellt das 520 dar, es verfügt über 4,5 Zoll und löst
„nur“ in 854 x 480 Pixel auf. Der RAM beläuft sich auf 1 GB, der interne Speicher auf 8 GB. Für Fotoaufnahmen ist eine 8 Megapixelkamera zuständig, auf der Vorderseite übernimmt diese Aufgabe eine 2 Megapixelkamera. Das zweite Modell (Desire 526) ist um eine Spur größer und wurde mit einem 4,7 Zoll großen Display ausgestattet. Diese Devise gilt auch für die Auflösung, sie steigt auf 960 x 540 Pixel an. Während die Kameras und die interne
Kapazität des Speichers gleich geblieben sind, darf sich der Arbeitsspeicher über 500 MB mehr freuen. Es sind somit 1,5 GB. Die stärkste Version der neuen Runde ist das Desire 626. Es verfügt mit 1.280 x 720 Pixel nicht nur über eine HD-Auflösung, sondern ist mit 5 Zoll auch am größten. Beim RAM hat sich nichts getan (1,5 GB), dafür ist der interne Speicher auf 16 GB erhöht worden. Die Kameralinse auf der Rückseite knipst mit 8 Megapixeln, vorne wurde ein Upgrade auf ordentliche 5 Megapixel durchgeführt worden. Beim 626S handelt es sich um eine leicht abgespeckte Variante, sie besitzt weniger RAM (1 GB) und einen kleineren internen Speicher (8 GB). Bei der Frontkamera muss man Abstriche machen, sie fällt auf 2 Megapixeln zurück. Die restlichen Werte unterscheiden
sich nicht vom großen Bruder.
Erfreulich ist, dass alle neuen Desire-Modelle über einen Slot für eine MicroSD-Karte verfügen. Der Speicher lässt sich somit problemlos erweitern. Außerdem ist der Akku mit 2.000 mAh bei allen gleich groß, eine LTEUnterstützung gibt es ebenfalls. Der Prozessor hört auf den Namen Qualcomm Snapdragon 210 MSM8909 und ist ausreichend schnell. Beim Betriebssystem setzt HTC auf Android 5.1, darüber liegt HTC Sense. Die Preise verrät der Hersteller noch nicht, sollten aber sehr bald folgen.

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